Das Rastamuster toppt die Krone

Besonderes beliebt sind Mundstücke und Köpfe mit einem Rastamuster.

Auch bei dieser Technik bringt der Glasbläser farbige Punkte auf das Glas am Rand der Werkstücks an. Nur werden diese so eng gesetzt, das sie sich fast berühren. Hier ist eine besonders ruhige Hand und ein scharfes Auge gefragt.

Nachdem nun verschieden farbige Noppen neben- und übereinander angebracht sind, werden sie solange verschmolzen bis ein glatter Rand entsteht.

Jenachdem wie viele Farben verwendet werden, können so sehr komplexe Muster entstehen.

Veredelungstechniken

Wie versprochen, heute ein Einblick in die verschiedenen Veredelungstechniken.

Den Anfang macht die Krone.

Gefühlt jeder Bong- Hersteller hat sich schon daran versucht. Das Prinzip dahinter ist auch simpel.
Der Glasbläser bringt mit einem Glasstab in der Flamme Noppen am Rand des Mundstückes oder des Köpfchens an. Danach werden diese verschmolzen, bis sie eine harmonische Form angenommen haben. Die Kunst besteht darin, die Punkte gleich groß und in gleichmäßigen Abstand anzubringen. Hier trennt sich schon die Spreu vom Weizen. Durch Übereinanderlegen, oder mischen mehrerer Farben, wird aus einer einfachen Krone ein Kunstwerk. Unzählige Farbkombinationen stehen zur Verfügung und mit viel Geschick können die Bubbles wie kleine Galaxien aussehen. Ein besonderes Highlight ist der Einschluss von Luftblasen oder Opalen. Diese schillern in den verschiedensten Nuancen und setzt der Krone die Krone auf.

Schaut das nächste Mal etwas genauer hin, wenn Ihr eine Krone seht.

In einem der folgenden Blogs dreht es sich um das Rastamundstück.

Euer Frank

Farbiges Glas

Wer von uns hat sich noch nicht von den bunten Verzierungen und Farben an einer Bong oder einem Köpfchen faszinieren lassen.

Farbiges Glas wird seit Jahrhunderten hergestellt und zieht uns trotzdem immer wieder in seinen Bann.

Aber wie kommt die Farbe ins Glas? Wie werden Veredelungen hergestellt, oder wie kommen Muster ins Glas?

In diesen und weiteren Beiträgen möchte ich euch einen kleinen Einblick in die Welt des bunten Glases ermöglichen.

Heute beginnen wir mit der Farbe selbst.

Wenn man bestimmte Metalloxide der Glasschmelze zufügt, wird die Lichtbrechung des Glases so beeinflusst, das es farbig erscheint.


Folgende Metalle erzeugen den jeweiligen Effekt:

  • Kobaltoxid – Blau
  • Eisenoxid – Grün
  • Kupferoxid – Blau-Grün
  • Chromoxid – Gelb
  • Gold – Rot

Aus der so gefärbten Glasmasse werden Rohre und Stäbe gezogen, welche der Glasbläser weiterverarbeitet. Farbiges Borosilikatglas ist nur schwer erhältlich. Bunte Stäbe, in wunderschönen Farben, kommen in einer immer besser werdenden Qualität aus Amerika. Aus diesen kann der Glasbläser Verzierungen und Farbsectionen herstellen. Für komplett farbige Bongs benötigt man Farbrohr. Dieses ist nur in wenigen Farben erhältlich und recht preisintensiv.

Wie der Künstler aus Röhren und Stäben eine ganze Welt aus Verzierungen, Effekten und Farben entstehen lässt, werdet Ihr im nächsten Blog erfahren.

Bleibt neugierig.

Euer Frank

Der Glasbläser

Der Beruf Glasbläser ist eigentlich aus der Not entstanden.

Früher waren Glasmacher, welche mit der Glasmacherpfeife am Schmelzofen gearbeitet haben, sehr arm. Um sich etwas dazu zu verdienen, fingen sie an, zu Hause an der Flamme einer Fettlampe, aus dünnen Röhrchen und Stäben kleine Schmuckartikel herzustellen.

Im Laufe der Zeit wurden immer bessere Brenner entwickelt. Mit diesen entstanden neue Arbeitstechniken und Möglichkeiten der Glasbearbeitung.

Heute ist der Beruf des Glasbläsers ein Ausbildungsberuf. Er gliedert sich in mehrere Spezialisierungsrichtungen auf:

  • Glasapparatebauer
  • Leuchtröhrenglasbläser
  • Kunstaugenglasbläser
  • Kunstglasbläser
  • Thermometerglasbläser


Die meisten Glasbläser sind auf ein Fachgebiet spezialisiert. Nur wenige beherrschen noch die Arbeitstechniken aus mehreren Spezialisierungsrichtungen.

Wenn man in eine Glasbläserei schaut, findet man noch heute den Tischbrenner als zentrales Arbeitsmittel vor. Aber auch Drehbänke, Spezialbrenner, Öfen und Sägen oder Schleifmaschinen sind nicht mehr wegzudenken.

Auf was ist beim Kauf einer Bong zu achten?

Auf was ist beim Kauf einer Bong zu achten?
Diese Frage stellt sich wohl jedem der vor einer Kaufentscheidung steht. Die meisten werden sich wohl an den Marken orientieren.
Aber was steckt dahinter? Wo sind die Unterschiede?
Wir bringen Licht ins Dunkel!

Entscheidend sind:
• Glasqualität
• Verarbeitung
• Aufbau und Glasgestaltung

Zur Glasqualität
Glas ist nicht gleich Glas. Viele Inhaltsstoffe beeinflussen die Qualität. Europäische Borosilikatgläser werden nach zertifizierten Verfahren hergestellt. Diese Produzenten sind Schott (Duranglas), Simax (Simaxglas) und Pyrex.
Hier könnt Ihr euch auf eine zuverlässige Qualität / Beschaffenheit verlassen. Inwieweit sich Asiatische Hersteller an DIN-Normen halten, ist nicht garantiert.

Verarbeitung
Noch mehr Einfluss auf das Produkt hat die Verarbeitung des Glases. Was nützt das beste Glas, wenn es schlecht verarbeitet wurde. Hier driftet die Qualität Meilen auseinander. Von sehr gut bis Schrott gibt es alles.

Aber woran erkennt man eine gute Verarbeitung? Viele Bong-Hersteller werben mit hohen Wandstärken. Achtet darauf, das in der gesamten Bong eine gleichmäßig hohe Wandstärke vorhanden ist.
Denkt daran „Eine Kette ist nur so stark wie sein schwächstes Glied“

Schwachstellen sind:

Schliffansatz (nicht der Schliff selbst), gemeint ist der Bereich zwischen Bongkörper und Schliff
Rundfüße, sie punkten oft mit einem dicken Rand, haben aber Schwächen am Fußansatz
Böden, hier könnte die Wandstärke zu gering sein. Das trifft vermehrt bei Beakern auf
Percolatoren, diese sind oft zu filigran. Wenn diese abbrechen, entsteht ein Totalschaden
Säureeinsatz, viele Massenhersteller von Bongs reinigen ihre Produkte am Ende der Fertigung mit Flusssäure. Damit werden alle herstellungsbedingten Verunreinigungen beseitigt. Das Glas ist somit sauber, aber die Oberfläche ist durch die extrem aggressive Methode angegriffen und angeraut. Schmutz vom Rauchprozess haftet nun umso besser im Inneren und die Reinigung wird erheblich erschwert. Ob ein Produzent Säure eingesetzt hat, kann man beim Kauf einer neuen Bong nur schwer am Glanz des Glases erkennen.

Keine passgenauen Schliffe, auch die Schliffe sind genormt, aber nicht alle Hersteller halten sich daran. Hier punkten deutsche Hersteller mit ihrer Genauigkeit.

Spannungen, ist ein weiteres wichtiges Thema. Im Herstellungsprozess entstehen heftige Spannungen im Glas. Werden diese nicht beseitigt gibt es irgendwann Bruch. Entspannt wird das Glas im Ofen. Es wird auf etwa 560° aufgeheizt. Dann folgt die Haltephase in dem das Glas auf dieser Temperatur gehalten wird. In dieser wichtigen Phase entspannt sich das Glas. Danach folgt die Abkühlphase. Der ganze Prozess zieht sich über mehrere Stunden hin. Wichtig ist, diese Zeit einzuhalten und das im gesamten Ofen eine genaue Temperatur herrscht. Hier haben Massenhersteller große Probleme, da sie für die Mengen an Bongs große Öfen benötigen. Diese sind selten genau. Die Kühlzeit aufrecht zu halten ist in einer auf Masse ausgelegten Produktion ebenfalls problematisch. Leider kann man Spannungen nur unter einem speziellen Prüfgerät erkennen.

Aufbau und Gestaltung
Auch hier kann vieles schief gehen.
Manche Bongs haben ein eher futuristisches Design. Das ist zuweilen ganz witzig. Wenn aber, aufgrund wilder Bögen und Knicke, die Reinigung zum Alptraum wird, ist die Freude an der neuen Bong schnell dahin. Das Mundstück solltet ihr ausprobieren, ob es zu euch passt.
Beim Kickloch ist darauf zu achten, dass so viel wie möglich Rauch aus der Bong gespült wird ohne das der Finger eine Bongwasserdusche bekommt. Ob der Schliff an der richtigen Stelle sitzt und das Chillum die optimale Länge aufweist, ist stark modellabhängig. Da müsst ihr auf die Bong-Designer vertrauen. Das funktioniert in kleinen Manufakturen eher besser als in Fließbandproduktionen, wo mehrere Personen an einer Bong arbeiten.

Glow in the dark

Die GLOW IN THE DARK Köpfe aus dem Hause Zenit stellen eine weitere Innovation dar.

Mit speziellem Glas werden die Köpfe verziert und faszinieren mit unterschiedlichen farbigen Effekten unter UV-Licht oder im Dunklen. Vor allem da beeindrucken sie durch ein florenzierendes Leuchten.

Das Spezialglas stellt in Punkto Verarbeitung eine Herausforderung dar. Mit viel Fingerspitzengefühl, Erfahrung und Geduld gelingt es den Zenit-Glasbläsern diesem besonderen Glas seine Faszination zu entlocken.

Wie reinige ich meine Bong

Die am häufigsten gestellte Frage ist die nach der Reinigung einer Bong.

Viele von uns haben ihre eigenen Rezepte und Techniken entwickelt. Mit mehr oder weniger Erfolg.

Um aber zu wissen, wie gut das Glas diese Prozedur verträgt, muss man einiges über diesen Werkstoff wissen.

Glas ist nämlich ein geschmolzenes Gemenge aus seinen Bestandteilen und keine chemische Verbindung. Wird nun das Glas über einen längeren Zeitraum Wasser oder Feuchtigkeit ausgesetzt, werden wasserlösliche Bestandteile wie unter anderem Kalk aus der Oberfläche herausgelöst. Übrig bleibt ein Skelett der restlichen Bestandteile. Dieses lässt das Glas matt und rau erscheinen. Ein Zustand welcher weitläufig als Glaskorrosion bezeichnet wird. Säure und Laugen haben eine deutlich stärkere Wirkung.

Zum Glück sind wir heute in der Lage ein sehr beständiges Glas herzustellen. Das Borosilikatglas.

Es wurde speziell für die chemische Industrie entwickelt und ist in Hinblick auf Wasser-, Säure- und Laugenbeständigkeit das Beste was es gibt.

Aber auch dieses Glas enthält klassische wasserlösliche Bestandteile wie zum Beispiel Kalk, auf welches nicht verzichtet werden kann. Aus diesem Grund ist es wichtig, das Wasser aus der Bong so schnell wie möglich zu entfernen und bei der Reinigung auf Säure oder Laugen zu verzichten. Am besten sind hier Bio-Reiniger mit milden Tensiden geeignet.

Aber auch die Glasqualität spielt eine erhebliche Rolle.

Viele Massenhersteller von Bongs reinigen ihre Produkte am Ende der Fertigung mit Flusssäure. Damit werden alle herstellungsbedingten Verunreinigungen beseitigt. Das Glas ist somit sauber, aber die Oberfläche ist durch die extrem aggressive Methode angegriffen und angeraut. Schmutz vom Rauchprozess hafte nun um so besser im Inneren und die Reinigung wird erheblich erschwert. Ob ein Produzent Säure eingesetzt hat, kann man beim Kauf einer neuen Bong nur schwer am Glanz des Glases erkennen.

In Deutschland gibt es diesbezüglich extrem strenge Arbeitsschutzrichtlinien im Umgang mit Flusssäure. Aus diesem Grund meiden viele Firmen diesen Einsatz.

Als kritisch ist auch der Einsatz von Geschirrspülreiniger zu sehen. Versuche in unserem Haus haben gezeigt das selbst gutes Boro bereits nach einem halben Jahr stark angegriffen war.

Am besten bewährt hat sich die Kombination von heißem Wasser und milden Bioreiniger. Verschließe Kickloch sowie Schliff und befülle deine Bong mit kochendem Wasser. Nun gib die vorgegebene Menge an Reiniger hinzu. Nach Verschließen des Mundstückes, solltest du die Lösung je nach Verschmutzungsgrad einige Zeit wirken lassen und die Bong gelegentlich vorsichtig schütteln.

Genauere Hinweise findest du unter den Angaben des Herstellers.

Deine Wunschbong

Nur wenn die Bong wirklich zu dir passt ist sie perfekt.

Aus diesem Grund ist unser Shop wie ein Konfigurator aufgebaut. Bei jeder Bongbestellung wirst du automatisch und intuitiv durch die Welt der vielen Möglichkeiten geführt. Auf dem Weg zu Deiner Wunschbong nehmen wir Dich an die Hand und begleiten Dich auf diesem Weg.

Dabei zeigen wir Dir nur Optionen die zusammen passen und bewahren Dich somit vor der berühmten Qual der Wahl.

Am Ende steht DEINE Bong welche ein einziger Glasbläser komplett und nur für Dich in Handarbeit fertigt.

Natürlich ist auch das optimal angepasste Chillum sowie das passende Köpfchen dabei.

Reparaturservice

So fantastisch und verzaubernd Glas auch ist, so zerbrechlich und eigensinnig kann es auch sein.

Man sagt:

Was man liebt, bricht nicht …

Wenn es trotzdem einmal Scherben gibt, helfen wir Dir gern mit unserem Reparaturservice weiter.

Beispiele für Reparaturen an Bongs, Rigs, Bubbler und Zubehör:

  • Schliff
  • Fuß
  • Mundstück
  • Veränderung am Kickloch
  • und noch viel mehr

Euer gutes Stück kann ganz oder teilweise wiederhergestellt werden.

mehr…

Megacut

Der Megacut aus dem Hause Zenit ist eine besondere Form des Schliffes, welcher an jeder Bong zur Aufnahme des Chillums dient.

Er vereint hohe Bruchfestigkeit und Präzision.

Mit seinen etwa 5mm Wandstärke hält er auch schweren Stößen stand. Zudem ist er direkt am Körper der Bong angebracht. Somit entfällt die Hebelwirkung, welche auf den Schliff einwirkt, wenn die Bong angestoßen wird oder umfällt.

Mit dem Megacut wird die Bong zu einem langlebigen Wegbegleiter.

Der Flutschkopf

Die Besonderheit des Flutschkopfes besteht darin, dass er ohne Sieb benutzt wird. Das Rauchmittel wird durch den engen Trichter des Kopfes gehalten. Durch die kleine Öffnung des Flutschkopfes gelang der Rauch in das Wasser im Bauch der Bong. Nachfolgende Aschereste werden am besten durch das Benutzen eines Dirtcatchers von Zenit verringert. Dieser ist in gerader und gewinkelter Form erhältlich. Unsere Flutschköpfe sind extra starkwandig gefertigt und verfügen über sehr passgenauen Schliff.

Die Beaker

Die Beaker verdankt ihren Namen seinem Aufbau in Pyramidenform. Sie zeichnet sich durch eine große Standfläche aus, welche in Verbindung mit einem extra starkwandigen Bauch einzigartig ist. Mit seinem hohem Wasservolumen ist eine bessere Rauchkühlung möglich. Der niedrige Schwerpunkt verleiht der Beaker einen stabilen Stand.

Der Inline-Aktivkohlefilter

Der Inline-Aktivkohlefilter hat die Aufgabe schädliche Stoffe aus dem Rauch zur filtern. Er wird, nachdem er mit Aktivkohle befüllt wurde, zwischen Chillum und Kopf gesteckt. Der Zenit AKF bietet einige Vorzüge. Er ist mit einem Glassieb ausgestattet, welches das Handling vereinfacht. Man benötigt kein zusätzliches Metallsieb mehr. Unsere speziell darauf abgestimmte Kohle verhindert ein Verstopfen des Siebes und garantiert einen perfekten Zug durch den Filter. Ergänzend bietet die ovale Form viel Platz für Aktivkohle und somit eine größtmögliche Filterfläche.